Kalksteinboden
Dieser Boden entwickelte sich aus Kalkstein, der wiederum auf ein vor 23 Millionen Jahren entstandenes Kalkalgenriff
zurückgeht.
Am Ende des Tritiär setzte unter subtropischen Bedingungen Lösungsverwitterung ein.
Die schlecht löslichen, nicht kalkigen Bestandteile, die im Kalk eingelagert waren,
blieben zurück und bildeten die lehmige oder tonige Schicht.
Die Besonderheit dieses Bodens gründet auf den hohen Anteil an Ton.
Er kann viel Wasser speichern, bindet aber einen Teil so fest, dass die Reben ihn nicht nutzen können.
Der steinige Untergrund ist schwer durchwurzelbar, ältere Reben, die dieses jedoch vollbracht haben,
können auch in Trockenphasen immer Wasser und Nährstoffe aus der Tiefe erreichen.
Eine schonende Bodenpflege, lässt auf diesem Standort Silvaner, Burgunder- und Rotweinsorten
entstehen, mit typischer filigraner Mineralität und zartem eleganten Schmelz.